Förderung

Förderung Sozialministerium 24-Stunden-Betreuung für selbständige Personenbetreuer

Wer ist berechtigt?

  • Personen, die ein Pflegegeld zumindest in der Stufe 3 beziehen und deren
  • Nettoeinkommen unter € 2500,- liegt.
  • (Erhöhungsbeträge Angehörige € 400,-
  • Angehörige m. Behinderung € 600,-)       

Bei den Pflegegeldstufen 3 und 4 muss die Notwendigkeit einer 24-Stunden-Pflege gegeben sein.

NEU: Die Notwendigkeit muss nicht mehr durch das sog. Befundblatt des behandelnden Arztes bestätigt werden, sondern wird „amtswegig“ erhoben (letztes Plfegegutachten  im Zusammenhang mit der Pflegegeldeinstufung).

Achtung: Besteht für ein Familienmitglied eine begünstigte Selbst- oder Weiterversicherung als pflegende/r Angehörige/r kann nur eine Betreuungskraft gefördert werden

Höhe der Beihilfe:

€ 275,- monatlich für eine selbständige Betreuungskraft

Voraussetzungen seitens der Pflegekraft:

  • Aus dem EU bzw. EWR-Raum
  • Gewerbeschein (Personenbetreuung) I
  • Pflicht- oder Vollversicherung (SVA der gewerblichen Wirtschaft oder vorübergehend A1 Formular) I
  • Polizeiliche Meldung im Haushalt der gepflegten Person
  • Mindestbeschäftigung 48h/ Woche
  • Ausbildung (mindestens 200 Stunden)…
  • oder fachspezifische Ermächtigung… I
  • oder Überprüfung des Pflegeplatzes durch das Qualitätsmanagement der SV der Bauern (Beihilfe ist bis dahin ein Vorschuss

Fristen:

  • Anträge sind in zeitlicher Nähe zum Beginn eines Betreuungsverhältnisses zu stellen.
  • Ein Antrag soll spätestens bis zum Ende des auf den Betreuungsbeginn folgenden Monats gestellt werden.
  • Dies gilt auch für Anträge, die sich auf den Wechsel von Betreuungspersonen beziehen

Quelle: Claudia Posch, MA Fachabteilung für Sozialentschädigungsleistungen und Pflegeangelegenheiten

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Hompage des Sozialministeriumservice unter www.sozialministeriumservice.at